Häufige Fragen

Das Verhältnis Mieter – Vermieter ist ein Verhältnis auf Gegenseitigkeit. Reden Sie mit uns über Ihre Probleme. Weisen Sie uns auf Missstände hin. Helfen Sie mit, Ihr Wohngebiet in Ordnung zu halten. Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitbewohner. Nur gemeinsam werden wir erreichen, dass jeder gern in seinem Wohngebiet wohnt und sich dort auch wohl fühlt.

Hausvertrauenspersonen gesucht!
Früher gab es in jedem Aufgang unserer Wohngebäude und im Altbaubereich pro Haus einen Mieter, der sich um die Belange der Mieterschaft kümmerte und einen „engen Draht“ zur Wohnungsverwaltung hatte. Dies trug wesentlich zum Zusammenhalt der Hausgemeinschaften bei. Wir möchten versuchen, dieses System wieder zu beleben. Die aus Ihrer Mitte vorgeschlagenen Hausvertrauenspersonen sollen erster Ansprechpartner für kleine Probleme im Treppenaufgang oder im Haus sein und diese an die Verwaltung zur Klärung weiterleiten. Das heißt nicht, dass jeder andere Mieter aus seiner „Verantwortung“, z. B. Mängel zu melden, entlassen ist, aber manchmal verlässt sich eben jeder auf den anderen.

Weiterhin könnten wir uns vorstellen, dass auch die Organisation von Hausgemeinschaftsfeiern oder kleinere Verschönerungsarbeiten im Wohnbereich zu den freiwilligen Aufgaben der Hausvertrauenspersonen gehören. Ziel soll sein, dass aus einer Anzahl von Mietern eine Gemeinschaft wird oder auch weiterhin besteht. Wir stellen dafür pro vermietete Wohnung im Jahr 5 Euro zur Verfügung. Das Geld kann nach Absprache der Vorhaben mit uns gegen Quittung in Anspruch genommen werden. Rechtsanspruch besteht prinzipiell nicht, und der Verwendungszweck soll im allgemeinen Interesse der Mietergemeinschaft sein. Verstehen Sie dieses Angebot als einen Schritt in Richtung einer besser funktionierenden Mietergemeinschaft. Nutzen Sie es.

Für andere und immer für bessere Ideen sind wir offen und werden in jedem Fall Umsetzungsmöglichkeiten prüfen. Wohnen bei uns soll mehr sein, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben.

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, haben viele Mieter Fragen zur Funktionsweise der Heizkörper und Thermostatventile.
Thermostatventile sind selbstständig arbeitende Temperaturregler. Im Thermostatkopf befindet sich eine Messflüssigkeit, die sich je nach Raumtemperatur ausdehnt bzw. zusammenzieht und damit das Ventil selbsttätig schließt bzw. öffnet. Je nach eingestellter Temperatur wird bei entsprechend ansteigender Raumtemperatur das Ventil geschlossen bzw. nach Raumabkühlung das Ventil wieder geöffnet. Ist also die Raumtemperatur entsprechend der Thermostateinstellung erreicht, kühlt sich der Heizkörper entsprechend ab. Wird die gewünschte Raumtemperatur unterschritten, öffnet sich das Ventil, und der Heizkörper erwärmt sich wieder.
Wenn der Heizkörper gar nicht warm wird oder ständig heiß ist, melden Sie sich bitte bei uns.

Beim Baden, Kochen, Wäschetrocknen und auch beim Schlafen fallen in einem Vier-Personen-Haushalt pro Tag fast 10 Liter Wasser in Form von Dampf an. Durch regelmäßiges Lüften kann jedoch ein ungesundes Wohnklima ausgeschlossen und Schäden an der Bausubstanz verhindert werden.

So wird es richtig gemacht:

  • Lassen Sie Ihre Wohnung nie (auch über Nacht nicht) ganz auskühlen, um ein teures Aufheizen der abgekühlten Räume zu vermeiden (+15° C möglichst nicht unterschreiten).
  • Lüften Sie je nach Jahreszeit morgens alle Räume 20 bis 30 Minuten (vor allem das Schlafzimmer).
  • Lüften Sie – je nach Feuchtigkeitsanteil und Jahreszeit – nochmals drei- bis viermal täglich für jeweils 10 bis 15 Minuten!
  • Während des Lüftens sollen die Fenster nicht gekippt, sondern weit geöffnet und die Heizung abgestellt sein. Diese Stoßlüftung garantiert einen effektiven Luftaustausch in kürzester Zeit.
  • Achten Sie auf Wärmeaustausch! Gardinen und Möbel vor den Heizkörpern verhindern eine freie Wärmeabgabe.
  • Verdecken Sie niemals den Fühler des Heizkostenverteilers! Dadurch verfälschen Sie das Messergebnis zu Ihrem Nachteil.

Ein gemütliches und schönes Zuhause ist ein Grundbedürfnis für jeden Menschen. Wir möchten, dass Sie, liebe Mieter, sich in Ihrer Wohnung wohl fühlen.
Nutzt man eine Sache, bleibt es jedoch nicht aus, dass auch einmal etwas kaputt geht. Gern helfen Ihnen unsere Mitarbeiter weiter und sorgen mit Ihnen gemeinsam dafür, dass der Schaden schnell behoben wird. Jedoch kann nicht jeder Schaden auf Kosten des Vermieters behoben werden.
Wer trägt wofür die Kosten? Die Übersicht gibt Auskunft.

Schäden an der Elektroinstallation der Vermieter
Defekter Brause-Dusch-Schlauch der Mieter
Spülmaschinenanschlüsse der Mieter
Mischbatterien der Mieter
WC-Brillen der Mieter
defekte Thermostatventile der Vermieter
„abgefallene“ Heizkostenverteiler der Mieter
defekte Schlösser und Schlüssel der Wohnungseingangs- und Haustüren der Mieter
defekte Briefkastenschlösser und -schlüssel der Mieter
defekte Briefkästen der Vermieter

Gern vermitteln wir Reparaturaufträge in Fällen, wo die Kosten zu Ihren Lasten gehen. Rufen Sie uns einfach an.

Ohne Fernsehempfang geht es nicht. Schnelle Hilfe ist angesagt. Gern können Sie sich an uns oder direkt an den Störungsdienst unter der Telefonnummer 0180 33 16 866 für den Bereich Kyritz und unter 033970 – 88 09-20 für den Bereich Neustadt (Dosse) wenden.
Sollte die Empfangsqualität nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, reden Sie mit uns, damit wir uns mit dem Betreiber des Kabelnetzes in Verbindung setzen können. Nur wenn wir über Qualitätsdefizite informiert werden, können wir hier für Abhilfe sorgen.

Immer wieder steht das Problem „Müll“ an. Überquellende Müllcontainer und willkürlich abgeladener Sperrmüll beeinträchtigen das Wohnumfeld, ganz besonders in den Neubaugebieten.
Deshalb bitte wir Sie: Nutzen Sie die Möglichkeit des Dualen Systems intensiver. Trennen Sie den Müll besser. Wertstoffcontainer bezahlen Sie mit Ihrer Abfallgebühr, die durch den Landkreis Ostprignitz-Ruppin erhoben wird.
Jeder Wertstoffcontainer, der jedoch mit Fremdstoffanteilen vorgefunden wird, kann nicht im Rahmen der Recycling-Tour abgefahren werden. Er gilt als Restmüllcontainer und kostet Sie zusätzliches Geld!
Die Mülltonnenstandplätze sind sauber zu halten. Müll gehört in die Tonnen und nicht daneben. Jeder sollte wissen, dass wahllos abgelegter Unrat Ungeziefer anlockt.
Nicht gesäuberte Tonnenstandplätze werden durch unsere Hausmeister gesäubert. Die Kosten werden dann auf die Betriebskosten der jeweiligen Mieter umgelegt.

Gelb Blau Schwarz
Konserven- und Getränkedosen Zeitschriften Restmüll
Verschlüsse, Alu-Deckel, Alu-Folien Zeitungen Hausmüll
Getränke- und Milchkartons Pappe Wegwerfwindeln
Kunststoff-Flaschen Papier
Kunststoff-Becher Kartons
Schaumstoffe/Styroporverpackungen

Beachten Sie bitte, dass in den gelben Wertstoffbehältern nur Artikel mit dem grünen Punkt und kein Müll, Tapeten und anderer Unrat gesammelt werden darf. Säcke mit Tapeten muss jeder Mieter selbst auf der Mülldeponie entsorgen.
Gelbe Behälter mit falschem Inhalt werden vom Entsorger nicht abgeholt. Die Aufwendungen der dann notwendigen Entsorgung durch uns wird auf die Betriebskosten der jeweiligen Mieter umgelegt.
Sollten Mieter bei einer illegalen Entsorgung durch Zeugen gesehen werden, bekommen diese dann bei Meldung an die Kyritzer WBG mbH die angefallenen Kosten in Rechnung gestellt.
Wir bitten alle Mieter um Mithilfe, das Wohnumfeld sauber zu halten.

Zum Beispiel Farben, abgelöste Tapeten, Autobatterien, Sondermüll, Toilettenbrillen, Blumenkästen, Spielzeug, Haushaltsgeräte, jede Art Sperrmüll gehören nicht in den Sperrmüll. Diese Gegenstände müssen von Ihnen in Absprache mit der AWU entsorgt werden.

Die Ereignisse in den letzten Jahren haben belegt, wie wichtig guter Versicherungsschutz im Bereich von Feuer-, Sturm-, Hagel- und Vandalismusschäden ist. Seit vielen Jahren arbeiten wir in diesem Bereich mit der DOMCURA zusammen. Ein guter Versicherer zeichnet sich nicht nur durch günstige Beiträge aus, sondern durch eine schnelle Schadensregulierung im Schadensfall.
Die Beitragssätze unseres Versicherungspartners liegen unter dem allgemeinen Durchschnitt.

Die Antwort ist einfach: Nichts. Dennoch finden sich in diesen Räumen immer wieder alte Möbel und Sperrmüll an. Dabei ist es so einfach! Die AWU holt alles kostenlos ab. Sie müssen nur eine Sperrmüllkarte an die AWU schicken.
Diese Karten erhalten Sie direkt bei der

AWU Ostprignitz-Ruppin
Ahornallee 10
16818 Neuruppin
Telefon: 033920 5020

Schuhe und Schuhschränke dürfen nicht im Treppenhaus abgestellt werden. Das sieht nicht nur unschön aus, es behindert auch beim Reinigen der Treppen. Zudem stellen diese eine Stolperfalle für Mieter dar, die an diesen Schuhen und Schuhschränken vorbeilaufen müssen. Auch der Zugang für Rettungskräfte wie z. B. Notarzt und Feuerwehr wird erschwert. Dies kann für jeden Mieter schlimme Folgen haben!
Deshalb unser Appell an Sie: Schuhschränke und Schuhe gehören in die Wohnung und nicht vor die Wohnungseingangstür.

In unseren Wohngebieten verfügen wir über ausreichende Pkw-Stellplätze. Dennoch werden auch Autos unter Balkonen und auf Wirtschaftswegen geparkt. Dies stellt nicht nur eine Nutzungsbeeinträchtigung der Balkone dar, sondern bringt auch Gefahr für Leib und Leben mit sich. Denken Sie bitte daran, dass jeder einmal die Feuerwehr, einen Notarzt oder einen Krankenwagen benötigen kann. Zugeparkte Wirtschaftswege behindern die Zugänglichkeit für Rettungsfahrzeuge.

Wenn Sie bauliche Veränderungen in Ihrer Wohnung vornehmen möchten, reden Sie bitte mit uns. Sei es ein schönes neues Bad oder der Wunsch nach neuen Zimmertüren – gemeinsam finden wir eine Lösung.

Die Antwort lautet eindeutig NEIN. Mieter dürfen ihr Auto nicht mit Leitungswasser aus dem Hause waschen, da das Leitungswasser in der Regel nur für den normalen Verbrauch/Gebrauch bestimmt ist und der Wasserverbrauch auf die Betriebskosten umgelegt wird. Es ist nicht erlaubt, dass die anderen Mitbewohner den Mehrverbrauch an Wasser mitbezahlen. Im Übrigen ist es untersagt, auf Höfen und Straßen Autos zu waschen, um eine Verunreinigung des Grundwassers zu vermeiden.

Lärm und Geräusche von einem herkömmlichen Spielplatz müssen hingenommen werden. Spielplätze – auch in reinen Wohngebieten – sind nicht nur zulässig, sondern geboten, um den Kindern gefahrlose Spielmöglichkeiten in zumutbarer Entfernung ihrer Wohnung zu schaffen (OVG Koblenz WM 85, 378; VG Münster WM 87, 269). Gleiches gilt für einen Bolzplatz. Dabei sollte aber das Gebot der Rücksichtnahme beachtet werden, d. h. es sollten Nebenbestimmungen erlassen werden wie Begrenzung des Personenkreises, der den Bolzplatz nutzen darf oder die Regelung der Öffnungszeiten.

Bei Familienfeiern muss auf die Einhaltung der Nachtruhe ab 22.00 Uhr geachtet werden. Übermäßiger Partylärm ist vertragswidrig und berechtigt den Vermieter, dem Mieter nach einer erfolglosen schriftlichen Abmahnung fristlos zu kündigen (AG Köln WM 87, 21; WM 74,150). Gartenfeste, die sich im üblichen Umfang halten, müssen von den Nachbarn hingenommen werden. Bei besonderen Anlässen (Hochzeit, Silvester, Karneval) ist auch eine Störung zumutbar. Es gibt kein allgemeines Recht, einmal im Monat die Nachtruhe der Nachbarn stören zu dürfen (OLG Düsseldorf 90,166).

Führt das Öffnen des Garagentores zur Störung der Nachtruhe, darf die Garage von 22.00 bis 6.00 Uhr nicht benutzt werden (OLG Düsseldorf WM 91,438).

Folgende Informationen benötigen wir, um Ihre Wohnungsbewerbung zu bearbeiten:

  • Gründe für den Wohnungswechsel
  • Vorstellungen über Ihre zukünftige Wohnung (wie z. B. örtliche Lage, Alt- oder Neubau, Größe der Wohnung, gewünschte Heizungsart, Balkon, Etage)
  • maximale Miethöhe incl. Nebenkosten
  • Angaben zur Person (Name, Vorname, Geburtsdatum, Beschäftigungsverhältnis, Angaben über Ihre monatlichen Bezüge, derzeitige Anschrift)
  • Angaben über mitziehende Personen
  • mitziehende Haustiere

Die von Ihnen getätigten Angaben unterliegen den Datenschutzbestimmungen und werden ausschließlich firmenintern genutzt. Des Weiteren weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Angaben Grundlage des abzuschließenden Mietvertrages bilden. Jede absichtliche Fehlinformation führt zur fristlosen Kündigung eines eventuell entstandenen Mietvertrages und zieht Schadensersatzforderungen nach sich.

Leider ist es immer noch notwendig, darauf hinzuweisen, dass die Zahlung des Mietzinses die Hauptleistungspflicht des Mieters ist. Der Verzug der Zahlung des Mietzinses stellt eine Leistungsstörung dar. In Verzug setzt sich der Mieter schon dann, wenn er nicht, wie im Mietvertrag geregelt und durch Unterschrift beider Vertragsparteien verbindlich vereinbart, die Miete monatlich im Voraus, spätestens bis zum dritten Werktag an den Vermieter entrichtet.
Wir bieten unseren Mietern, die mit der Zahlung des Mietzinses in Rückstand geraten sind, unsere Hilfe an. Wir erwarten allerdings von Ihnen, dass sie sich persönlich mit unseren Mitarbeitern in Verbindung setzen. Unsere Mitarbeiter stehen den Betroffenen am Sprechtag oder auch nach vorheriger Terminabsprache zur Verfügung. Die Schuldenregulierung kann vertraglich vereinbart werden. Die vollständige Erfüllung dieser Vereinbarung ist Voraussetzung für die Fortsetzung des Mietverhältnisses.
An dieser Stelle sei nochmals auf die Möglichkeit der Hilfegewährung durch die örtliche Schuldnerberatung hingewiesen.
Mit der Konsequenz aus dem Verzug der Mietzahlung sahen sich in den letzten Monaten wieder einige Mieter konfrontiert. Ob nun ein gerichtlicher Mahnbescheid und in der Folge der Gerichtsvollzieher ins Haus kam, das Amtsgericht die Klage auf Zahlung der Rückstände bzw. auf Zahlung der Rückstände und Räumung der Wohnung zustellte oder der Gerichtsvollzieher die Zwangsräumung vornehmen musste. Diese sehr erheblichen Kosten hatte der Schuldner dann auch noch zu tragen. Die Wahrscheinlichkeit danach wieder „auf einen grünen Zweig zu kommen“ ist sehr gering.

Der Mieter darf in seiner Wohnung musizieren, Rundfunk und Schallplatten hören und Fernsehen.
Allerdings darf er hierdurch andere Mitbewohner nicht stören. Dies gilt vor allen Dingen während der allgemeinen Ruhezeiten (mittags 13.00 bis 15.00 Uhr und von 20.00 Uhr abends bis 7.00 Uhr morgens). In den Ruhezeiten muss auf jeden Fall die Zimmerlautstärke eingehalten werden. Vermieter und Mieter können über die Musikausübung im Mietvertrag entsprechende Vereinbarungen treffen.

Der Verlust der Wohnung steht meist am Ende einer Kette von Schicksalsschlägen, die zu finanziellen Schwierigkeiten und Mietrückständen führen – weil eine Mieterhöhung unbezahlbar ist, nach Verlust des Arbeitsplatzes oder weil Partner sich trennen. Der eine steht ohne Wohnung da oder für beide reicht das Geld nicht aus. Am Ende stehen Kündigung und Wohnungslosigkeit. Im Einzelfall kann vielleicht schon das Mietrecht oder die Inanspruchnahme sozialer Hilfen Mietern die Wohnung erhalten. Reden Sie mit uns. In den meisten Fällen finden wir gemeinsam einen Weg, der die drohende Obdachlosigkeit abwendet.

Der Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter den fachgerechten Einbau eines Türspions zu gestatten. Es besteht ein schützenswertes Interesse für den Mieter zu wissen, wer vor seiner Tür steht. Die Kosten dafür trägt jedoch der Mieter.

Belästigungen durch Lärm führen häufig zu Auseinandersetzungen zwischen den Vertragsparteien. Grundsätzlich zählen Lärmbelästigungen zum vertragswidrigen Verhalten.
Soll z. B. gegen einen Mieter wegen laufender Lärmstörungen vorgegangen werden, ist es weder für eine Abmahnung noch für eine Kündigung oder eine Unterlassungsklage ausreichend, wenn lediglich von ,,laufenden Ruhestörungen“ gesprochen wird. Daher ist zu empfehlen, zumindest Ort, Datum und Uhrzeit, sowie die Art der Störung schriftlich zu fixieren und dafür Beweise zu sammeln (z.B. schriftliche Bestätigung der anderen Hausbewohner).
Praktische Schwierigkeiten bereitet häufig die Substantiierung des Vortrages über die Intensität des Lärms. Auch insoweit ist z. B. eine pauschale Behauptung, es wäre „sehr laut“ gewesen, regelmäßig nicht ausreichend. Man kann z. B. sagen, der Partylärm aus der Nachbarwohnung sei so laut gewesen, dass er beispielsweise das Geräusch von in der eigenen Küche einlaufendem Wasser übertönt habe. Da man dieses Geräusch rekonstruieren kann, ergeben sich somit Anhalte, wie laut es war.
Können die Lärmstörungen hinreichend substantiiert vorgetragen und bewiesen werden, kann der störende Mieter im Wege der Abmahnung zur Unterlassung weiterer Störungen aufgefordert werden. Bei weiteren Störungen nach Abmahnung ist der Vermieter zur Erhebung der Unterlassungsklage (§ 550 BGB) und im Falle einer erheblichen Verletzung der Rechte des Vermieters zur Kündigung berechtigt (§ 553 BGB). Um dem aus dem Wege zu gehen, appellieren wir nochmals an alle Mieter, sich angemessen in Ihren Wohnungen zu verhalten, die Ruhezeiten zu beachten und somit etwas Rücksicht auf den anderen zu nehmen.
Nicht umsonst stellt die Hausordnung die gegenseitige Rücksichtnahme in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Ein Zusammenleben von Dutzenden, manchmal von Hunderten Menschen mit unterschiedlichen Charakteren, Eigenschaften und Neigungen ist überhaupt nur gegeben, wenn Rücksicht auf den anderen genommen wird.
Wer sich diesem Lebensgesetz widersetzt, schadet der Gemeinschaft und damit auch sich selbst.

Nachdem das Land Brandenburg eine Hundehalterverordnung im Hinblick auf Kampfhunde erlassen hat, wurden wir darauf hingewiesen, dass uns, also dem Vermieter, außer der Verordnung noch andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die Haltung von Kampfhunden zu untersagen. Von diesem Recht machen wir Gebrauch und untersagen die Haltung von Kampfhunden in unseren Wohnungen. Wir berufen uns dabei auf verschiedene Urteile von einigen Landgerichten zu diesem Sachverhalt.
Die Urteile stützen sich darauf, dass Kampfhunde mit der Kraft eines normalen Erwachsenen nicht zu bändigen seien, sondern bis zur Bewegungsunfähigkeit oder schlimmstenfalls dem Tod ihres vermeintlichen Gegners kämpfen.
Das Verbot für die Haltung von Kampfhunden ist auch unabhängig davon, ob das spezielle Tier in irgendeiner Art und Weise schon mal gefährlich aufgefallen ist. Die rassenbedingte Aggressivität und die extreme Bisstüchtigkeit dieser Hunde stellen eine untragbare Gefahr für andere Mieter dar.
Folgende Rassen und deren Kreuzungen zählen laut Verordnung zu den Kampfhunden deren Haltung wir nicht gestatten.
1. Pit – Bull
2. Bandog
3. American Staffordshire Terrier
4. Staffordshire Bullterrier
5. Tosa lnu
6. Bullmastift
7. Bullterrier
8. Dogo Argentino
9. Dogue de Bordeaux
10. Fila Brasileiro
11. Mastift
12. Mastin Espanol
13. Mastino Napoletano
14. Rhodesian Ridgeback

Zur ordnungsgemäßen Gebrauchsgewährung als Hauptpflicht des Vermieters gehört auch die Überlassung der Schlüssel für die Haus- und Wohnungstür und sonstige verschließbare Räume. Benötigt der Mieter, etwa wegen der Größe seiner Familie, zusätzliche Schlüssel, darf er sie auf seine Kosten anfertigen lassen. Bei der Räumung des Mietobjektes ist der Mieter verpflichtet, sämtliche Schlüssel zurückzugeben, auch etwaige zusätzlich angefertigte.
Fehlende Schlüssel hat der Mieter dem Vermieter zu ersetzen.

Grundsätzlich ist der Mieter nicht berechtigt, ohne Erlaubnis des Vermieters den Gebrauch der gemieteten Sache einem Dritten zu überlassen, insbesondere die Sache weiterzuvermieten. Untermiete liegt vor, wenn der Mieter den Gebrauch der gemieteten Sache einem Dritten gegen Entgelt überlässt.

Die schwerwiegendste Folge des Verzuges mit der Mietzinszahlung ist die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses, § 554 BGB.
Sie ist zulässig, wenn der Mieter entweder für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung des Mietzinses oder eines nicht unerheblichen Teils davon in Verzug ist oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung des Mietzinses in Höhe eines Betrages in Verzug gekommen ist, der den Mietzins für zwei Monate erreicht.

Zur Betriebskostenabrechnung besonders zur Position „Gartenpflege“ erreichen uns immer wieder Anfragen. Die gärtnerisch gepflegten Flächen dienen der Verschönerung des Anwesens oder der Verbesserung der Wohngegend.
Unter Beachtung des § 14 Absatz 1 Miethöhegesetz in Verbindung mit § 27 Absatz 1 Zweite Berechnungsverordnung sowie Anlage 3 dieses Gesetzes gehören die Kosten für die Gartenpflege zu den umlagefähigen Betriebskosten.

Die Gartenpflege umfasst:

  • die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen (wie das Rasenmähen, Beschneiden von Hecken, Büschen und Bäumen),
  • die Kosten der Bewässerung,
  • die Kosten der Erneuerung von Sand auf den Spielplätzen,
  • die Kosten für das Aufbringen von Rindenmulch,
  • die Kosten der Pflege von Plätzen, Zugängen und Zufahrten, die sich auf dem Grundstück befinden, auf dem das Mietobjekt steht,
  • die Kosten der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen (z. B. um eine Lücke zu schließen, die durch eine eingegangene Pflanze entstanden ist).

Hinzu kommen die Kosten der Unkrautbeseitigung sowie die Abfuhr des Rasenschnitts und der Gartenabfälle.
Unter Beachtung dieser aufgeführten Arbeiten (soweit für das Grundstück zutreffend) ist es sicherlich verständlich, dass nicht bei jedem Einsatz die gleichen Kosten entstehen. Es wird mit Sicherheit zwischen den Betriebskostenabrechnungen von Jahr zu Jahr Unterschiede geben.
Die Umlage der Kosten für die Gartenpflege erfolgt nach den uns vorliegenden Rechnungen, die nach vorheriger Terminabsprache eingesehen werden können.
Wir sind bemüht, Ihr Umfeld zu Ihrer Zufriedenheit zu pflegen und die Kosten dabei so gering wie möglich zu halten.

Wir möchten nochmals dringend darauf hinweisen, dass in Toiletten und Ausgussbecken keine Haus- und Küchenabfälle, Windeln, Katzenstreu usw. geworfen werden. Bitte vermeiden Sie auch Spülsteine, die als Geruchsverbesserer in die WC´s gehängt werden. Viele dieser Steine verursachen beim unbeabsichtigten Herunterspülen Verstopfungen.

Um im Winter unnötige Einfrierungen und Kälteeinbrüche zu vermeiden, sollten alle Kellerfenster geschlossen gehalten werden. Defekte Scheiben können bei uns zur Reparatur gemeldet werden.

Viele Hundebesitzer nutzen die Spielplätze als Hundetoilette, so dass diese verunreinigt werden. Dabei sollte jeder Hundefreund wissen, dass auch seine Kinder und Enkel dort spielen möchten. Wer jemals in einen Hundehaufen getreten ist, weiß wie unangenehm das ist.

Das Anbringen von Styroporplatten und -paneelen ist grundsätzlich untersagt, da dieses bei Mieterwechsel oftmals zu Problemen führt.
In vielen Wohnungen, in denen bereits Styroporplatten und -paneele an Decken und Wände geklebt wurden, ist bei einem Auszug der ausziehende Mieter für die Entfernung der Platten und Paneele sowie der Klebereste verantwortlich.

Die Kyritzer WBG mbH renoviert planmäßig im Rahmen der Sanierung Treppenhäuser. Diese Instandhaltungsmaßnahmen kosten viel Geld. Wir müssen leider feststellen, dass Mieter oftmals gedankenlos oder sogar vorsätzlich Verschmutzungen in Treppenhäusern verursachen. Bei Umzügen werden ohne Vorsicht die Wände oder Treppenhandläufe beschädigt. Der pflegliche Umgang mit dem Gemeingut sollte für jeden eine Selbstverständlichkeit sein. Und schließlich beginnt jeder Gang in die eigenen Vier Wände im Treppenhaus!

In den vergangenen Jahren ist eine steigende Tendenz von Einbrüchen und Vandalismus zu verzeichnen. Türen und Fenster werden aufgebrochen, zur Wohnung gehörendes Inventar zerstört oder entwendet. Kinder nutzen leerstehende Gebäude widerrechtlich als Spielplatz und gefährden sich durch akute Unfallgefahr selbst. Leerwohnungen werden als Schlafunterkünfte von Wohnungslosen missbraucht. Hier besteht erhöhte Brandgefahr durch Legen offener Feuerstellen. Oftmals werden leere Grundstücke auch mit der Mülldeponie verwechselt.
Die immer wiederkehrende Sicherung aufgebrochener Grundstücke ist mit enormen Kosten verbunden, die letztlich die Möglichkeiten sinnvoller Instandhaltung finanziell einschränken.
Wir appellieren daher an alle Mieter, auf leerstehende Grundstücke in der unmittelbaren Nachbarschaft zu achten und alle Unregelmäßigkeiten sofort zu melden. Besonders die Eltern sollten ihre Kinder informieren, dass das unbefugte Betreten solcher Objekte strafbar ist und Eltern für ihre Kinder haften.

In jedem Jahr haben unsere Mieter die Möglichkeit, an den bekannten, ausgeschilderten Plätzen ihre Weihnachtsbäume zu entsorgen.
Wahllos abgelegte Bäume verursachen zusätzliche Entsorgungskosten. Deshalb sollte jeder die Möglichkeit der geordneten Weihnachtsbaumablage nutzen.